Nachprimiz von Markus Rombach
31.05.2026 |
am Sonntag, 7. Juni 2026 um 14.00 Uhr Festgottesdienst in der Kirche St. Martin, Tauberbischofsheim
Die Kirchengemeinde lädt herzlich zur Nachprimiz von Neupriester Markus Rombach ein.
Programm zur Nachprimiz
am Sonntag, 7. Juni 2026,
14.00 Uhr Festgottesdienst in der Kirche St. Martin
Anschließend
Empfang des Neupriesters
bei schönem Wetter um die Kirche, bei schlechtem Wetter im Winfriedheim
18.30 Uhr
Feierliche Vesper mit Spendung des Einzelprimizsegens in der Kirche St. Martin
Was ist der Primizsegen?
Neugeweihte Priester geben den Gläubigen üblicherweise den Primizsegen. Diesen Segen wird unser Neupriester Markus Rombach in den Gottesdiensten als Schlusssegen allen gemeinsam spenden. Außerdem gibt es gibt die Möglichkeit, den Primizsegen einzeln und – wenn man mag – mit Handauflegung zu empfangen.
Traditionell wird dieser Segen hoch geschätzt, wie es etwa das Sprichwort ausdrückt, dass es sich lohnt, ein paar Schuhe durchzulaufen, um einen Primizsegen zu bekommen. Bei der Nachprimiz von Markus Rombach ist es dann eher die Schlange, in der man sich in Geduld üben kann, bis man zum Einzelsegen kommt…
Warum das alles? Das Gebet der neugeweihten Priester am Ende der Priesterweihe beginnt mit den Worten: "Wir danken dir [Gott] für die empfangenen Gaben.". Der Ausgangspunkt ist also die Dankbarkeit für ein unfassbar großes Geschenk von Gott, denn wie in jedem Sakrament wirkt ja Gott selbst in der Seele dessen, der das Sakrament empfängt. Und das Geschenk, Priester geworden zu sein, ist ja nicht für den Priester selbst, sondern für die Menschen, denen er im Namen Gottes zur Verfügung steht.
Das ist für Neupriester wie für die persönlich Gesegneten eine kostbare Erfahrung und eine Freude: Gott hat versprochen, uns seine Nähe erfahren zu lassen, wo immer Menschen bereit sind, sich darauf einzulassen – und so berührt und stärkt uns der Herr. Und die Bereitschaft von Markus Rombach, sich für den geweihten Dienst für Gott zur Verfügung zu stellen, kann durch den Primizsegen, genauso wie durch viele seiner Worte, Begegnungen und Tätigkeiten segensreich zu uns hindurchstrahlen.
Simon Gleichauf
Ein herzliches Dankeschön für die gemeinsame Zeit
Am Ende meiner anderthalbjährigen Tätigkeit in Tauberbischofsheim ist es mir ein echtes Anliegen, Ihnen allen von Herzen „Danke“ zu sagen. Ich habe mich hier von Anfang an sehr wohlgefühlt – und das lag vor allem an Ihnen. Als Gemeinde haben Sie mich mit offenen Armen aufgenommen. In allen Gremien war ich willkommen, und die vielen kurzen Begegnungen beim Einkaufen oder auf der Straße haben mich immer wieder ermutigt und bestärkt. Dafür ein herzliches Vergelt’s Gott.
Mein Dank gilt auch dem gesamten Team – und ganz besonders Pfarrer Thomas Holler, der mich in dieser Zeit als Mentor hervorragend begleitet hat. Durch Sie alle durfte ich in die verschiedensten Bereiche des Gemeindelebens hineinschauen und Verantwortung übernehmen. Diese Erfahrungen waren für meinen Weg sehr wertvoll.
Ich werde viele Begegnungen und Momente in guter Erinnerung behalten, nicht zuletzt meine Diakonenweihe im vergangenen Jahr – ein Ereignis, das mich auch künftig mit dem Taubertal verbinden wird. Immer wieder werde ich gefragt: Wie geht es denn jetzt konkret weiter? Fest stehen bereits folgende Termine:
- Am 17. Mai findet meine Heimatprimiz in Lenzkirch statt.
- Am 7. Juni feiern wir die Nachprimiz hier in Tauberbischofsheim.
- Von Anfang Juni bis September werden wir Neupriester als Urlaubs- bzw. Krankheitsvertretung in verschiedenen Gemeinden eingesetzt.
- Mitte September bekommen wir dann unsere erste Kaplanstelle zugewiesen. Wo genau das sein wird, ist bislang noch nicht bekannt. Nach all den guten Erfahrungen, die ich in Tauberbischofsheim machen durfte, bin ich aber zuversichtlich, dass auch diese kommende Zeit gut werden wird.
Nun freue ich mich aber erst einmal auf die Nachprimiz am 7. Juni und darf Sie dazu ganz herzlich in die Kirche St. Martin einladen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns bei diesem Anlass wieder begegnen. Und natürlich hoffe ich, dass die Kontakte ins Taubertal nicht abreißen.
Es grüßt Sie herzlich und in dankbarer Verbundenheit
Ihr Markus Rombach
