Senioren feierten Fastnacht
11.02.2026 |
Kirchliche Fastnacht mit viel Witz, Musik und närrischem Glanz
Beste Stimmung herrschte am Dienstag bei der Seniorenfastnacht im Tauberbischofsheimer Winfriedheim.
Irmgard Wallisch und Waltraud Schwab begrüßten in gereimter Form auf lustige Art und Weise die vielen Besucher im Namen des Seniorenkreises der Kirchengemeinde. Die gute Laune schwappte mit dem musikalischen Trio Herbert Elsner (Gesang), Michael Schmitt (Akkordeon) und Franz-Otto Dürr (Geige) mit dem „Gute-Laune-Song“ und vielen weiteren Schlagern schnell auf die Gäste über.
Mit Cordula Keller ging es in der Bütt weiter: Sie kam als „Kirchenbesucherin“ und war verärgert, dass „ihr“ Platz bereits belegt war. Wenigstens die Kirche sei warm, aber ihre Gedanken schweiften beim Beten immer wieder ab. Viele der Gäste fühlten sich bei ihren Gedanken sicher ertappt und am Schluss des Gottesdienstes lief sie auch noch dem Pfarrer über den Weg, dem sie jedoch nicht die ganze Wahrheit ihrer Gedanken vermittelte. Viel Beifall gab es für diesen Mundartvortrag, bevor Bezirksdiakonin Petra Herold in einem Grußwort auch Grüße der evangelischen Kirchengemeinde überbrachte.
Hoher Besuch kündigte sich mit den Bischemer Kröten an: Daniela Köhler und Michael Noe zogen mit einer stattlichen Abordnung ein. Besonderer Applaus galt der Kinderprinzessin Anni I. (Lotter), die sich mit ihrer Proklamation dem Publikum vorstellte und dem Jugendpräsidenten Frederik Warken. Der Auftritt der Mini-Garde der Bischemer Kröten unter dem Titel „Ein Winni Puuh kommt selten allein“ sorgte für große Begeisterung. Schließlich durfte Kinderprinzessin Anni auch noch Orden an Pater Kasimir und Hauptorganisatorin Irmgard Wallisch überreichten.
In ihrem gelungenen Beitrag stellte Elisabeth Halbig die Frage: Wie erlebte einst ein fünfjähriger Bub die feierliche Liturgie der Sonntagsmesse in lateinischer Sprache? Mit den witzigen Missdeutungen, die er sich dabei zusammenfantasierte, unterhielt sie die frohgelaunten Senioren.
Der absoluter „Knaller“ des Nachmittages war der Auftritt der „104jährigen Ehrenjungfrau Fräulein Baumann“, die gerade „ihren Umzug in das Haus Heimberg vorbereitet“: Leider war ihre Freundin Lizbeth abhandengekommen, aber „Frl. Baumann“ wusste viel über gemeinsame Unternehmungen und Planungen zu erzählen. So war bei einer gemeinsamen Autoheimfahrt leicht angetrunken alle 30 Meter die Polizei im Spiel, bis sich herausstellte, dass sie im Kreisverkehr unterwegs waren. Es folgte ein Gag auf den anderen und man konnte sich kaum vorstellen, dass sich hinter der Verkleidung Diakon Markus Rombach verbarg.
Das närrische Volk blieb noch einige Zeit gut gelaunt bei Schunkelrunden, Polonaise und Gesang zusammen und bewies damit wieder einmal, dass auch Senioren Fastnacht feiern können. Bk Der absoluter „Knaller“ des Nachmittages war der Auftritt der „104jährigen Ehrenjungfrau Fräulein Baumann“, die gerade „ihren Umzug in das Haus Heimberg vorbereitet“: Leider war ihre Freundin Lizbeth abhandengekommen, aber „Frl. Baumann“ wusste viel über gemeinsame Unternehmungen und Planungen zu erzählen. So war bei einer gemeinsamen Autoheimfahrt leicht angetrunken alle 30 Meter die Polizei im Spiel, bis sich herausstellte, dass sie im Kreisverkehr unterwegs waren. Es folgte ein Gag auf den anderen und man konnte sich kaum vorstellen, dass sich hinter der Verkleidung Diakon Markus Rombach verbarg.




