Caritassonntag in Dittigheim
22.09.2026 |
„Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“
Unter dem Motto „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ feierte die katholische Kirchengemeinde in der St. Vitus-Kirche in Dittigheim den diesjährigen Caritassonntag.
Der Gottesdienst wurde vom Arbeitskreis Caritas und Soziales vorbereitet und mitgestaltet. Die musikalische Gestaltung übernahm die Musikgruppe „Lebensfarben“, die die Feier mit ausgewählten Liedern bereicherte.
Bereits beim Betreten der Kirche wurde das Jahresthema sichtbar. Unterschiedliche Schuhe waren vor dem Altar und auf den Kirchenbänken verteilt. Kinder-, Damen-, Herren- und Sportschuhe symbolisierten die Vielfalt der Lebenswege und Generationen. Sie machten deutlich, dass Menschen unterschiedlichen Alters mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten gemeinsam Kirche und Gesellschaft gestalten.
In einem generationsübergreifenden Anspiel griffen Martin Vierneisel, Martha Vierneisel und Maria Schmitt das Motto des Caritassonntags auf. Anhand alltäglicher Beispiele wurde deutlich, wie Jung und Alt voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und Gemeinschaft wachsen lassen können.
Die Lesung aus dem Buch Genesis erzählte von Gottes Ruf an Abram, seine Heimat zu verlassen und sich vertrauensvoll auf neue Wege einzulassen. Gottes Zusage „Ein Segen sollst du sein“ zog sich als inhaltlicher Leitgedanke durch den Gottesdienst und stellte die Frage, wie Menschen heute füreinander zum Segen werden können.
Durch die Feier führte Gemeindereferent Wolfgang Eitzenberger. Gemeinsam mit Michael Müller, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes im Tauberkreis, gestaltete er die Predigt in Dialogform. Ausgehend vom Evangelium von den Arbeitern im Weinberg sprachen beide über gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Bedeutung des Ehrenamtes und die Rolle der Caritas in einer Zeit wachsender sozialer Herausforderungen. Dabei wurde deutlich, dass eine solidarische Gesellschaft nicht allein von finanziellen Hilfen lebt, sondern vor allem von Menschen, die Verantwortung füreinander übernehmen.
Die Fürbitten nahmen unterschiedliche Lebenssituationen in den Blick und erinnerten an Kinder, Familien, ältere Menschen, Verstorbene sowie Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Die Schuhe wurden dabei zum Symbol für die vielen Wege, auf denen Menschen unterwegs sind und von Gott begleitet werden.
In seinem Impuls zur Gebetskarte erinnerte Guido Imhof daran, dass jeder Mensch einzigartig, von Gott geliebt und wertvoll ist. Die ausgegebenen Gebetskarten griffen diese Botschaft auf und luden dazu ein, Vertrauen, Hoffnung und Zusammenhalt im Alltag weiterzutragen.
Zum Abschluss stellte sich die Sozialstation mit ihren Angeboten vor. Die Mitarbeitenden informierten über ihre Arbeit und standen nach dem Gottesdienst am Kirchenausgang für Gespräche und Fragen zur Verfügung.
Der Caritassonntag machte deutlich, was das Motto der diesjährigen Kampagne ausdrücken möchte: Wo Menschen einander begegnen, Generationen miteinander im Gespräch bleiben und Verantwortung füreinander übernehmen, wächst Gemeinschaft. Ganz nach dem Leitwort: „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen.“ Bericht: Guido Imhof






